Aktie: 4 Grundlagen, die Sie wissen müssen!

Aktie: 4 Grundlagen, die Sie wissen müssen!

New York , Börse , Aktie


Der Börsenhandel ist eine echte Herausforderung. Ein Neuling fühlt sich schnell überfordert: Vor ihm blinken Zahlen in den Farben Grün und Rot. Was hat das zu bedeuten? Aller Anfang ist schwer und das gilt auch für die Aktie. Die ersten Grundlagen rund um den Handel mit Wertpapieren.

Was sind die Kernaufgaben der klassischen Börse? 

Die Börse ist ein zentraler Marktplatz, an dem sich Sparer und Investoren beteiligen. Sie möchten am Erfolg eines Unternehmens teilhaben. Auf der einen Seite stehen die Käufer (Angebot), auf der anderen die Verkäufer (Nachfrage). Somit dient die Börse als Vermittlungsstelle zwischen beiden Parteien. Das ist wichtig für die Volkswirtschaft eines Landes: Die Firma kann frisches Geld für Investitionen erhalten.

Am Kapitalmarkt erfolgt die Berechnung von Indizes. Sie dienen als Stimmungsbarometer für die Wirtschaft. Moderne Börsen laufen automatisiert und ohne Ortsbindung ab. Das bedeutet, Sie können von daheim aus Aktien kaufen oder verkaufen.

Wie kommt ein Kurs zustande?

Es gibt verschiedene Kauf- und Verkaufsaufträge zu bestimmten Aktien. Die zwei Seiten legen ihre Bedingungen fest. In den meisten Fällen sind das Limit- oder Bestensaufträge. Eine limitierte Kauforder bestimmt den gewünschten Höchstpreis. Notiert die Aktie höher, wird sie nicht gekauft. Bei „bestens“ erfolgt die Ausführung zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Die Kurshöhe spielt keine Rolle. 

Der Käufer darf einen beliebigen Wert eingeben. Sie können eine Order platzieren und mehrere Wochen auf die Ausführung warten. Das gilt auch für die Verkäuferseite.

Nun werden alle Aufträge einander gegenübergestellt. Das Ziel besteht darin einen Kurs zu ermitteln, der das höchste Handelsvolumen herbeiführt. Die Börse bringt immer die passenden Kurse zusammen. Dafür müssen sich einige Kauf- und Verkaufsaufträge überschneiden. Trifft dieser Fall ein, entsteht ein Umsatz und Sie sehen einen neuen Börsenkurs.

Warum geht ein Unternehmen an die Börse?

Wachstum kann aus Eigen- oder Fremdkapital finanziert werden. Häufig mangelt es der Firma an eigenem Kapital. Daher geht sie als Aktie an die Börse. So kann sie zusätzliche Gelder für neue Projekte generieren. Im Gegenzug erhalten die Aktionäre ein Mitspracherecht für den Unternehmenserfolg. Zudem dürfen sie sich, wenn die Geschäfte gut laufen, über eine Dividende freuen. 

Info: Der Börsengang heißt fachsprachlich IPO (initial public offering).

Welches allgemeine Risiko besteht, wenn ich eine Aktie kaufe?

Vor einem Börsengang wird das Unternehmen auf Herz und Nieren überprüft. Die Firma muss Auflagen erfüllen, um in einen bestimmten Index zu gelangen. In Deutschland hat der DAX die höchsten Voraussetzungen und ist den 30 größten Unternehmen vorbehalten.

Es kann zu unerwarteten Entwicklungen kommen. Der neue Fernseher verkauft sich schlechter als erwartet. Die Aktie fällt, was die Anleger nervös macht. Beispiele dafür sind die Dotcom-Blase (2000) oder die Finanzkrise (2007). Kurzfristig orientierte Händler können Geld verlieren. Wer langfristig orientiert ist, hat es sehr viel leichter. 

bohlen

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